CUTM IFOMPT · QPP

Manuelle Therapie

Orthopädische Spezialisierung nach IFOMPT-Standard

Orthopädische Manualtherapie ist eine weltweit anerkannte Spezialisierung der Physiotherapie (IFOMPT-Standard). Mit gezielten Handgriffen lindern wir Schmerzen und geben Beweglichkeit zurück — nicht, um etwas « einzurenken », sondern um Sie wieder sicher in Bewegung zu bringen. Ihre besten Ergebnisse erzielt die manuelle Therapie in Kombination mit aktiven Übungen, individuell auf Sie abgestimmt.

Die Manuelle Therapie basiert auf einem biopsychosozialen Modell: Schmerz ist nicht nur ein körperliches Phänomen, sondern auch von psychologischen und sozialen Faktoren beeinflusst. Unsere Therapeuten berücksichtigen den ganzen Menschen.

Nach einer ausführlichen Anamnese und einem funktionellen Assessment werden gezielt manuelle Techniken eingesetzt: Mobilisation, Manipulation, neuromuskuläre Techniken und therapeutische Übungen. Der Patient wird aktiv in den Heilungsprozess einbezogen.

Unser Behandlungstisch — der Manuthera 242 aus Finnland — ermöglicht präzise Positionierungen für optimale Technikanwendung. Das Ziel ist immer ein autonomer Patient, der seine Beschwerden langfristig selbst managen kann.

Indikationen

Rückenschmerzen / Lumbago
Nackenschmerzen / HWS
Knieschmerzen & Gonarthrose
Hüftschmerzen & Koxarthrose
Schulterschmerzen / Frozen Shoulder
Ellbogen / Tennisarm
Kopfschmerzen / Migräne
Post-operative Rehabilitation
Bandscheibenvorfälle
Ischialgie

Häufige Fragen

Brauche ich eine ärztliche Verordnung?

Für die Rückerstattung durch das INAMI/LIKIV ja: eine Verordnung Ihres Arztes ist nötig. Sie dürfen aber auch ohne Verordnung zu einer (nicht erstatteten) Erstuntersuchung kommen.

Wie viele Sitzungen sind nötig?

Das hängt von Ihrer Situation ab, doch viele Patienten spüren nach 3 bis 6 Sitzungen eine Besserung. Wir bewerten regelmäßig neu — Ziel ist Ihre Selbstständigkeit, nicht möglichst viele Termine.

Ist manuelle Therapie schmerzhaft oder riskant?

Nein. Die Techniken werden Ihrer Toleranz angepasst und bleiben angenehm; ein leichtes Nachziehen ist normal und harmlos. Nichts wird « eingerenkt » — Ihr Körper ist stabil, wir verbessern vor allem Beweglichkeit und Bewegungsvertrauen.

Bedeutet ein « Knacken » im Gelenk, dass sich etwas einrenkt?

Nein — dieses Geräusch ist nur eine Gasblase im Gelenk und sagt nichts über die Wirkung aus. Manuelle Therapie wirkt, indem sie Bewegung zurückgibt, nicht indem sie einen Knochen « zurücksetzt ».

Bei welchen Beschwerden hilft manuelle Therapie?

Nacken-, Rücken-, Schulter-, Hüft- oder Knieschmerzen, Kopfschmerzen zervikalen Ursprungs, Steifheit und Folgen von Verletzungen. Nach einer Untersuchung wählen wir gemeinsam den sinnvollsten Ansatz.

Was soll ich zur ersten Sitzung mitbringen?

Ihre Verordnung (falls vorhanden), Ihren Ausweis und eventuelle Untersuchungen (Bildgebung, Berichte). Tragen Sie bequeme Kleidung, in der Sie sich gut bewegen können.

Merkmale

  • Erweiterte physiotherapeutische Anamnese
  • Biopsychosozialer Ansatz
  • Ziel: Autonomer Patient
  • Wissenschaftlich fundierte Techniken
  • Manuthera 242 Behandlungstisch
30–60 Minuten pro Sitzung, je nach Befund

Kontraindikationen

  • Frakturen oder Tumore der Wirbelsäule
  • Entzündliche Arthritis im Schub
  • Neurologische Defizite (Lähmung)
  • Schwere Osteoporose