Manuelle Therapie

Rückenschmerzen — wann hilft Manuelle Therapie?

5 min LesezeitPhilippe Banaszak

Rückenschmerzen betreffen fast jeden Menschen mindestens einmal im Leben. Die Ursachen sind vielfältig: Muskelverspannungen, Gelenksblockaden, Bandscheibenvorfälle oder postoperative Beschwerden. Die Manuelle Therapie bietet einen evidenzbasierten Ansatz, der auf den spezifischen Befund des Patienten abgestimmt wird.

Was ist Manuelle Therapie genau?

Manuelle Therapie (MT) ist eine klinische Spezialisierung der Physiotherapie, bei der die Hände des Therapeuten gezielt zur Diagnose und Behandlung von Schmerzen und Funktionsstörungen des Bewegungsapparats eingesetzt werden. An der Praxis Loten sind unsere Manualtherapeuten nach den Standards der IFOMPT (Internationale Vereinigung der orthopädischen Manualtherapeuten) ausgebildet — dem weltweit anerkannten Goldstandard.

Für welche Beschwerden ist sie geeignet?

Manuelle Therapie zeigt besonders gute Ergebnisse bei: akuten und chronischen Nacken- und Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfällen ohne neurologische Defizite, Blockaden der kleinen Wirbelgelenke, Schulter- und Hüftproblemen sowie postoperativer Rehabilitation nach Wirbelsäulenoperationen. Bei neurologischen Symptomen (Taubheit, Lähmung) erfolgt stets eine ärztliche Abklärung zuerst.

Wie läuft eine Behandlung bei uns ab?

Jede Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese und einem funktionellen Assessment. Mithilfe unseres Manuthera 242 — einem hochmodernen finnischen Behandlungstisch — können wir präzise Mobilisations- und Manipulationstechniken in optimaler Position durchführen. Typischerweise umfasst eine Behandlung: spezifische Gelenkmobilisation, neuromuskuläre Techniken, gezielte Heimübungen sowie Aufklärung über Haltung und Belastung.