Lymphdrainage

Manuelle Lymphdrainage — für wen und wann?

4 min LesezeitFabienne Dormann

Die manuelle Lymphdrainage ist eine sanfte, rhythmische Massagetechnik, die das Lymphsystem aktiviert und die Flüssigkeitsdrainage aus dem Gewebe verbessert. Sie ist weit mehr als eine Entspannungstherapie — sie ist eine medizinisch anerkannte Behandlung für Ödeme, chronische Schwellungen und postoperative Zustände.

Wer profitiert von der Lymphdrainage?

Lymphdrainage ist besonders wertvoll für: Patienten mit primärem oder sekundärem Lymphödem, Personen nach Brustkrebs-OP und Axilla-Dissektion, postoperative Ödeme nach Knie- oder Hüftprothesen, chronische venöse Insuffizienz sowie Schwangere mit Beinödemen. Kontraindikationen umfassen aktive Infektionen, Thrombosen und bestimmte Herzerkrankungen — eine ärztliche Abklärung ist stets empfehlenswert.

Wie viele Sitzungen sind nötig?

Die Anzahl der Sitzungen hängt stark von der Indikation ab. Bei akuten postoperativen Ödemen (z.B. nach Knieprothese) reichen oft 5–10 Sitzungen. Bei chronischem Lymphödem ist die Therapie langfristiger: Eine intensive Phase (täglich über 2–4 Wochen) gefolgt von einer Erhaltungsphase mit regelmäßigen Sitzungen und Kompressionsversorgung. Fabienne Dormann erstellt für jeden Patienten einen individuellen Behandlungsplan.